COMPASS

Arbeitspakete



Die folgenden Arbeitspakete werden im Rahmen des COMPASS-Projektes erbracht. Eine Aufschlüsselung der verschiedenen Netzwerkpartner finden Sie am Ende der Seite.

Übersichtsgrafik aller Arbeitspakete

1.

Koordination

In einem Projekt Setup soll eine Infrastruktur inklusive regelhafter Meetingstrukturen geschaffen werden, die es erlaubt, den Projektverlauf anhand der gesetzten Meilensteine eng zu monitoren und im Falle von Abweichungen geeignet zu eskalieren und nachzusteuern. Hierüber soll eine nachhaltige Governance-Struktur geschaffen werden, die in enger Abstimmung mit den AP2 Inhalten agiert. Zusätzlich soll durch die Projektsteuerung die geeignete Kommunikation im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Abstimmung mit international laufenden Aktivitäten und Pandemie-Netzwerkaktivitäten im Sinne einer Synchronisation der fachlichen Aspekte stattfinden.

Weitere Informationen
Koordination

UMM

Weitere Beteiligte

CHA

UMG

UKW

2.

Guidance - Best Practices und Empfehlungen

In diesem Arbeitspaket sollen Best Practices definiert und Richtlinien formuliert werden, wie Apps je nach Fokus (Information, Beratung, Datenerhebung) innerhalb einer Pandemiebekämpfung möglichst effektiv, effizient und forschungskompatibel eingesetzt werden können; dabei soll erarbeitet werden, welche Faktoren die Akzeptanz maßgeblich beeinflussen und daraus abgeleitet definiert werden, wie eine möglichst hohe Akzeptanz für Pandemieapps erreicht werden kann. Dazu werden sukzessive die in AP 3-5 erarbeiteten Ergebnisse zu einer Gesamtbewertung zusammengeführt und die Empfehlungen entsprechend aktualisiert. Um ein Hilfsangebot zu entwickeln, wie Netzwerkpartnern mit Bedarf an Pandemieapps bezüglich der Anforderungen und Möglichkeiten vorgehen können, sollen diese Richtlinien darüber hinaus operationalisiert werden, indem eine digitale Wissensbasis / FAQ erstellt wird. Zuletzt sollen Beratungsstrukturen geschaffen werden, die in Interaktion mit identifizierten Partnern Auskunft zu den Guidelines und Angeboten aus diesem AP geben.

Weitere Informationen
Koordination

CHA

Weitere Beteiligte

UMG

UMM

Arbeitsergebnisse

Dokumentation zur Wissensplattform

3.

Regulatorische Anforderungen

Dieses Arbeitspaket soll dem Umstand Rechnung tragen, dass regulatorische Anforderungen bei Pandemieapps ungleich wichtiger sind als bei bisherigen Medical Apps, da viel schneller verlässliche Ergebnisse gefordert werden; außerdem auch die Entwicklung solcher Apps nicht auf die Weise planbar ist wie das bei Medical Apps außerhalb einer Pandemie der Fall ist.

Weitere Informationen
4.

Ethische Anforderungen

Dieses Arbeitspaket untersucht die Einführung und auch den Weg zur Einführung zu Pandemieapps wie der Corona Warn App, da der Umgang mit Pandemieapps seitens der Bürger*innen viele Unsicherheiten hervorgerufen hat. Da in Zeiten einer Pandemie die Nutzung solcher Apps aus dem freiwilligen Nutzungsbereich faktisch in den zwingenden Nutzungsbereich gerückt ist, mussten sich die Bürger*innen in kurzer Zeit ein Bild verschaffen, ob der Technologie vertraut werden kann oder nicht. Die gleiche Problematik gilt für viele andere Gruppen wie beispielsweise Wissenschaftler*innen, die schnellstmöglich an verlässliche Daten kommen wollen.

Weitere Informationen
5.

Forschungskompatibilität & Interoperabilität

Ziel des Arbeitspaketes ist es, die wesentlichen Anforderungen, die sich speziell der (Nach-)nutzung der per App erhobenen Daten für die Pandemieforschung ergeben, zu identifizieren und daraus konkrete Konzepte und Handlungsempfehlungen für die Entwicklung bzw. Konfiguration von Pandemieapps abzuleiten. Die Ergebnisse dieses AP werden in AP2 zu einer konsentierten Empfehlung für die Entwicklung und den Einsatz von Pandemieapps zusammengeführt. Die technische Umsetzung der identifizierten Datenmodelle und Schnittstellen als Komponenten des Frameworks erfolgt parallel in AP6, d.h. es wird z.B. zuerst eine generische HL7-FHIR Schnittstellenkomponente entwickelt, die iterativ um die in diesem AP spezifizierten Datenmodelle erweitert wird.

Weitere Informationen
Koordination

UMG

Weitere Beteiligte

CHA

UMM

UKM

UKW

Arbeitsergebnisse

„FAIR“ arbeiten und teilen: Forschungsdaten gemeinsam nutzen

6.

App-Technologieplattform

Ziel dieses Arbeitspakets ist es, eine Technologieplattform zu schaffen, die einerseits ein Framework für verschiedene Komponenten von Pandemieapps enthält. Neben Templates und Werkzeugen soll auch eine teilautomatisierte Konformitätsprüfung enthalten sein, die Schnitttstellen und Datensatzstrukturen von Pandemieapps prüft und die Konformität zu den Richtlinien zurückmeldet. Ziele des AP sind weiterhin jeweils Referenzimplementierungen für die verschiedenen Entwicklungsvarianten von Pandemieapps. Alle Entwicklungen werden unter Open Source Lizenz(en) veröffentlicht. Ziel ist es, Netzwerkpartner und Appentwickler*innen die Lage versetzen, schnellstmöglich Adaptionen u.a. bei neuen Pandemien effizient durchzuführen und auch zu pflegen.

Weitere Informationen
Koordination

CHA

UMM

Weitere Beteiligte

UKM

UKEr

UKW

UKK

7.

Verstetigung und Nachhaltigkeit

Ziel dieses AP ist die Entwicklung von Konzepten zur Verstetigung und dem nachhaltigen Betrieb der entwickelten Plattform. Dies umfasst zum einen die Guidance, also die Etablierung einer Struktur, die eine Anpassung der Best Practices und Empfehlungen auf Basis veränderter regulatorischer Anforderungen und neuer wissenschaftlicher Ergebnisse für den Einsatz von Pandemieapps in geeigneten Zeitabständen vornimmt, und eine dauerhaft oder im Pandemiefall schnell reaktivierbare Beratungs- und Koordinationsstruktur etabliert. Auch ein Konzept für eine mögliche dauerhaft bereitgestellte Zertifizierung Struktur wird entwickelt. Neben den Koordinations- und Beratungsstrukturen ist auch die langfristige Nutzbarkeit der Technologieplattform zu sichern, so dass zum einen auch im weiteren Verlauf der Pandemie die entwickelten Apps regelmäßig aktualisiert werden, insbesondere aber bei erneuten Auftreten einer Pandemie die entwickelten Apps sofort zur Verfügung stehen bzw. auf Basis des Frameworks, dass in die jeweils aktuellen mobilen Betriebssysteme integriert werden kann, entwickelt werden können. Dazu muss eine nachhaltige Maintenance Struktur aufgebaut werden, die die technologische App-Plattform betreibt und betreut.

Weitere Informationen
Koordination

UMG

Weitere Beteiligte

UMM

Netzwerkpartner

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht aller Netzwerkpartner inklusive der verwendeten Abkürzungen.

CHACharité – Universitätsmedizin Berlin
UMGUniversitätsmedizin Göttingen
UMMUniversitätsmedizin Mainz
UKWUniversitätsklinikum Würzburg
UKKUniklinik Köln
UKMUniversitätsklinikum Münster
UKRUniversitätsklinikum Regensburg
UKUUniversitätsklinikum Ulm
UKErUniversitätsklinikum Erlangen